Grüße aus Solingen, mal ein Nicht-Atari (IBM XT 5160)

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Von Khalo an Cpt_Void

Hallo Andreas,

hoffe es geht dir gut und dein(e) Atari(s) macht/-en keinen Kummer?

Es war erfreulich und hilfreich mit dir als meinen Tischnachbarn, und die Gespräche mit dir ein Genuss.

Hatte am 26.10. den XT erwähnt, den ich seit ein paar Wochen tatsächlich bekommen habe.

Von meiner Arbeit habe ich, mit etwas Glück beim Timing, einen sehr gut erhaltenen IBM 5160 XT Komplettsystem vor der Verschrottung gerettet. Die letzten Sonntage hatte etwas Zeit, durchzuchecken. System sehr sauber, wenig benutzt, saubere Kondensatoren. Alles gereinigt, getestet und den AMD8088 getauscht mit einem NEC V20, erweitert um eine XT-IDE ISA Adapter, funktioniert alles wunderbar, auch parallel mit der MFM Festplatte ohne Fehlemeldung, jedoch mit den folgenden Besonderheiten.

Die Pufferbatterie auf der Timer ISA Karte war ausgelaufen. Ich hatte aber Glück im Unglück, konnte auf der Platine drunter und auf dem IBM Mainboard die Rückstände mit Zahnbürste, Zitronensäure und danach Isopropanol vorsichtig entfernen, und habe zum Glück keine bleibenden Schäden festgestellt. Ich habe die Batterie abgeklemmt, und vorübergehend ein Knopfzellengehäuse mit einer CR2032 Lithium Zelle dran gemacht. Beim hochfahren des Rechners werden jedoch nur 256kb gezählt. Ich recherchiere weiter nach Treiber/Konfiguration, denn ich meine der sollte über ISA (eigentlich) mehr Speicher haben.

Leider habe ich, wieder einmal, Probleme mit der Lesefähigkeit des 5.25" Diskettenlaufwerks. Dies ist schon der vierte x86 PC in meiner Sammlung, und bei drei von vier dieser DOS Rechner können die Diskettenlaufwerke, trotz Reinigung der Köpfe mit Wattestäbchen und Isopropanol, Schmieren der Schienen mit Silikon, richtige Einstellung von OS und BIOS, viele 360kb Disketten nicht lesen. Ich finde mich damit ab.

By the way: im Atari Universum ist alles in bester Ordnung. Das 1050 Laufwerk kann munter lesen und schreiben.

An zwei Sachen traue ich mich nicht ran:

  • Ich möchte kein riskantes BIOS Update machen sondern zwei beschreibbare Atmel Chips für die Sockel U18 und U19 kaufen und tauschen, mit aktuellem Super PC/Turbo XT 3.1 BIOS oder einem GlaBIOS. Ich werde Sleepy fragen, ob er mir mit seinem EPROM Brenner aushelfen kann.

  • Der 5151 Grünmonitor ist sehr faszinierend, aber nur die wenigsten alten XT Spiele laufen drauf. Ich würde gerne eine VGA GraKa PARALLEL dazupacken am äußersten ISA Steckplatz 1. Dieses würde ich an einen VGA Bildschirm anschließen. Es ist eine 16bit ISA Karte mit Cirrus Logic GD5422 und 512kb Videoram. Kann ich die gleichzeitig mit der IBM MDA laufen lassen? Ich meine prinzipiell: geht da elektrisch etwas kaputt?

Auch wenn du keine Idee(n) hast, ich freue mich über jedes "Hallo" von dir :-)

Wünsche uns einen guten Start in die Adventzeit, und dir weiterhin Gesundheit und gutes Gelingen.

Mit besten Grüßen,

Khaled

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Hi,

ich hoffe mal, deine Sally hat es auch bis zum Status "läuft" gebracht.

Zum PC-XT: unterstützt deine VGA-Karte auch einen 8bit-Mode? Normalerweise hat der XT nur 8bit-ISA-Slots, es gab damals VGA-Karten, die aus diesem Grund auch im 8bit-Slot liefen. Man kann eine MDA und eine (CGA-/EGA-/)VGA-Karte parallel zum MDA im ISA-Bus betreiben, die beiden Grafiktypen nutzen unterschiedliche Bereiche im Speicher. Gemacht habe ich es nie, nur später mehrere (S)VGA-Karten im PCI-Slot - bis die Grafikkarten mehrere Displays unterstützten. AFAIR nutzten die PCs, XTs und ersten AT-Clones noch ein "Mäuseklavier", um Speicherausbau, Festplatte und anderes zu konfigurieren. Parameter im BIOS abzuspeichern kam erst später. Evtl. ist da nur 256kB eingestellt?

Einen IBM PC-XT hätte ich auch gerne mal abgestaubt, der letzte aus meiner alten Firma war schon weg, bevor ich es mitbekam. Dafür habe ich aber mal einen Commodore PET 2001 (mit "Mickeymouse-Tastatur" und blauem Logo) geschnappt, vor ein paar Jahren hat der sogar noch funktioniert. Nur das Tape machte Ärger. Achja, meinen ThinkPad 755CD (486 DX4/100) habe ich auch wiederentdeckt, muß mal schauen ob der noch läuft.

Zum Thema 360kB-Laufwerke: habe hier noch einen Schneider PC1512 HD20, da zickt das Laufwerk auch rum. Eventuell könnte der Laufwerksriemen ausgeleiert sind, ich weiß jetzt nicht, ob das Lw schon Direktantrieb hat. Bei meinen CPCs zerbröseln die auch gerne, wenn man sie anschaut, bei einem 3"-Lw hatte sich der Riemen sogar als Gummiknubbel auf der Motorachse festgeklebt. Nutze deshalb lieber Gotek oder HxC-Floppyemulator, die sind "unmechanisch"

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Hallo Andi,

habe mich über deine ausführliche Antwort gefreut :-)

Bei Gelegenheit messe ich die Upm des Diskettenlaufwerks und schaue vorsorglich ins Netzteil rein. Das Gerät ist wirklich majestätisch. Zuerst dachte ich, so ein oller Grünmonitor. Aber der leuchtet so schön nach, besonders wenn man die Helligkeit aufdreht, das erinnert mich an die Vectrex Geräte. Mein Wunsch wäre, eine Auswahl von XT Spielen wie Spacewar, Starwars, Asteroids mit Vektorgraphik oder einfachen nicht gefüllten Polygonen zusammen zu stellen. Ich befürchte jedoch, dass ich mit der MDA nicht weit kommen werde, weil diese Spiele ggf. mindestens nach HERCULES verlangen (seufz). Genau weiss ich es nicht, ich werde mal testen. Weil den 5151 Monitor möchte ich nicht tauschen.

Bezüglich des Sally2 Bausatz. Der Bausatz ist fast fertig, fehlen nur noch die LED's dranlöten, die Chips auf die Sockel stecken und ein paar Kleinigkeiten, bevor finalisiert bzw. zusammengebaut und getestet werden kann. Vielleicht werde ich den Bausatz direkt an Sleepy senden zum finalisieren, der ist in diesem (speziellen) Thema sehr routiniert und sozusagen "warm gelaufen".

Wünsche dir einen erholsamen Sonntag, und bis zum nächsten Mal, mit besten Grüßen,

Khaled

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Hi Khaled,

die meisten Spiele unterstützten damals als Grafikmodi CGA, EGA und Tandy, ab und an auch Hercules. Mein AT-Clone hatte eine kombinierte CGA-/Herculeskarte, der Monitor war Dualfrequency Bernstein-Monochrom, der konnte 50 und 60Hz. Man konnte später immer noch die Maske von Bard's Tale I sehen ^^ Habe noch (bis auf Sim City, das hatte ich mal verliehen) alle Spiele, die ich mir damals gekauft habe, manche davon zusammen mit einem Bekannten, da fehlt dann die OVP. Einer hatte dann die 5 1/4", der andere die 3 1/2" Disketten. Da steht dann auch noch sowas wie King's Quest I, II und III, Darklands, Pirates!, Elite, Ultima V, VI (schon VGA), VII, IX und andere. Hab' mir dann mal "Battle over Britain / Their finest hour" und "Aces over Europe" gekauft, damit war dann die erste (8bit-)Soundblaster-Karte fällig, die hab' ich heute noch irgendwo. Bei "Wing Commander" habe ich damals dann von 80386SX/16MHz auf einen 80486/25MHz upgegradet, damit lief das Spiel dann zu schnell - ROFL Die alten Atari-Spiele wie Ultima III und Co. liegen, leider ohne OVP, auch noch irgendwo im Karton. Aus den USA hatte ich mir dann mal (im Mai '86) die US-Version von "Dniepr River Line" mitgebracht, hätte der Zoll wohl sofort konfiziert, die Kärtchen für die deutschen Einheiten haben alle das Swastika aufgedruckt. Für den CPC habe ich dann noch einige Infocom-Original inklusive OVP, "The Hitchhikers Guide to the Galaxy", "Leather Godesses of Phobos" und andere wie z.B. "Bards Tale" und "Silent Service" Zu letzterem habe ich bei Gelegenheit noch eine Anekdote :) Habe sogar ein Spiel für alle Plattformen (Atari, CPC, PC, C64): "Silicon Dreams", eine Adventure-Saga in drei Teilen von Level 9.

Achja, irgendwo in meinen Grabbelkisten muß noch ein 80486er VLB-Bord mit einem DX/4 133MHz liegen, bei dem habe ich dann mit Hilfe der Turbotaste den Bus-Takt von 33 auf 40MHz anheben können, der lief dann mit 160MHz. Dazu dann noch ein IDE-Controler mit OnBoard-Cache (4MB), war damals was echt Feines.

Evtl. sieht man sich ja mal vor dder nächsten HV.

Gruß aus Dortmund, Andreas

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Fast vergessen: die Kollegen scheinen die ICs schon mal "vorgebogen" zu haben, die passen fast genau in die Fassungen. Normalerweise sind die Beinchen gespreizt, ich habe mir damals (vor ca 35 Jahren) extra mal ein Tool gekauft, mit dem man die Beinchen zusammendrücken kann. Wenn man versucht, die gespreizten Beinchen einfach in ddie Fassungen zu drücken, dann springt meist eines heraus und verbiegt sich. Ich meine, ich hatte im "Sally-2"-Thread einen Link auf das Tool bzw. eine Anleitung, es im 3D-Drucker auszudrucken und dann zzgl. mehrere Kugelschreiberfedern selbst zu bauen, angegeben. Auch hierzu hätte ich noch eine Anekdote betreffend meinen CPC ^^

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Hallo Andreas,

der Ausflug/Einblick in deine Computer-/Videospieleanfänge hat mir ziemlich gefallen, sowas mag ich sehr! Wir sollten mal was trinken, dann will ich mehr wissen und kann auch von meinen Anfängen und Berührungspunkten erzählen. Gerne kannst du mir dann Bilder von den Requisiten und was du sonst sammelst, bei der persönlichen Runde zeigen, und natürlich als Sahnehäubchen deine Geschichten/Anekdoten dazu. Freue mich auf die nächstmögliche Gelegenheit.

Die von dir empfohlene Biegehilfe habe ich mir natürlich besorgt, vielen Dank für den Tipp. Siehe Foto anbei auf der blauen Lötunterlage.

PS:

Das nächste AReWe finden im Frühjahr in Düsseldorf beim CCC statt. Ich organisiere den Termin. Wenn du Interesse hast, hier ist der Link zur nuudle Terminumfrage.

https://nuudel.digitalcourage.de/Tv8lfXgCOZn8e5IH

Beste Grüße aus der Klingenstadt Solingen,

Khaled

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Hi Khaled,

da muß ich mal schauen. Aber irgendwie habe ich Dich älter in Erinnerung?!

Ach ja, das ist eine AT-Tastatur da am IBM-PC. PC-Tastaturen hat die Funktionstasten nicht oben, sondern zweireihig links neben der Schreibmaschinentastatur. Die ersten AT-Keyboards konnte man damals noch umschalten, zwischen AT- und PC-Kompatibilität. Originsl-PC-Tastaturen von IBM wwaren, soweit ich mich erinnere, noch gußeisern. Damit konntest Du jemanden erschlagen, ohne daß sich das Chassis verzog. Nicht so ein Plastikkram wie heutzutage.

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Hallo Khaled,

Du hast erwähnt, daß Du Zitronensäure genutzt hast um die Reste einer ausgelaufenen Batterie vom XT-Mainboard zu entfernen. Dazu habe ich ein paar Fragen: - wie hast Du die Lösung angesetzt? X Teelöffel auf 1l oder "frei Schnauze"? - Isopropanol anschließend für die Reinigung? Oder wie hast Du die Platine anschließend von der Säure gereinigt? - wie hast Du anschließend die Kontakte vor erneuter Korrosion geschützt?

Habe hier so ein paar Patienten, da haben die Batteriekontakte auch unter ausgelaufenen Batterien gelitten, habe da meist nur Zahnbürste für die mechanische Reinigung, gefolgt von Fensterreiniger auf Q-Tip um die Oxid-Schicht wegzukriegen.

Gruß, Andreas

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Moin Andreas,

welch eine Ehre, von einem Abbuc und IT Veteran Fragen zu bekommen :-)

Ich benutze von dm HEITMANN pure Zitronensäure rein flüssig, 500 ml.

Als Zahnbürste würde ich dir empfehlen: Dr. Best Zahnbürste Clean Pro mit zusätzlichen verlängerten Zwischenzahnborsten. Besonders geeignet bei Rillen, Spalten, dort wo mach nicht so gut drankommt. Ist sehr weich, und man sollte auch nur wenig drücken.

Erst einmal, je nach Batterie oder Akku läuft der "Elektrolyt" oder das Reaktionsprodukt als Säure ODER Lauge aus. In beiden Fällen kannst du mit Zitronensäure vorsichtig sauber bürsten. Manche nehmen Essig, ich habe es noch nicht damit probiert.

Danach ein Spritzer Isopropanol drauf und mit der (vorher sauber gemachten) Zahnbürste nochmal bürsten.

Auf jeden Fall bleiben die angegriffenen Stellen matt und glänzen nicht. Ist aber nicht schlimm, solange alles "verbunden" ist, sollte man mit Lupe kontrollieren.

Weitere Tipps: Falls Leiterbahnen oder Drähte unter den Lötpunkten blank sind, also kupfer-rötlich aussehen, bitte nochmal mit der heißen Lötspitze und etwas Lötzinn drauf verzinnen bzw. ganz leicht damit streichen und damit überdecken. Sonst können diese Stellen weiterkorrodieren, je nach Umgebungswetter und Funktion.

Kontaktstellen, wo die Batterien drankommen, z.B. das Batteriefach einer Taschenlampe oder vom Gameboy, die hartnäckigen Batteriereste mit feinem SiC-Papier schmirgeln. Ich kann dir gerne, wenn ich die Tage wieder im Rohrwerk Remscheid bin, aus dem Metallographielabor ein paar Blatt Papier zum ausprobieren mitbringen, Körnung #800 bis #2400. Die halten für unsere Bedürfnisse "ein Leben lang". Musst du mir nur bitte Bescheid geben. Die Kontakte kannst du nochmal verzinnen oder auch so lassen. Jedoch Achtung! Wenn auf den verzinnten Kontakten Reste von Kolophonium bzw. Flussmittel draufbleiben, müssen die Kontakte mit Zahnbürste und Isopropanol nochmal entfernt werden. Die "Vermischung" ergibt Flecken, und vielleicht musst du nochmal mit Isopropanol dran. Nicht wundern: nach Isopropanol werden Lötstellen immer etwas matter.

Wünsche dir einen schönen Freitag, und beste Grüße,

Khaled

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Hi Khaled,

eher IT-Opa mit Geschichten von der Front ;) Beim ABBUC bin ich erst seit ~6 Jahren, obwohl ich noch meinen 600XL mit Zubehör von 1984 habe. Bin allerdings August '86 auf Schneider CPC umgestiegen - ein Kumpel war von TI 99/4A auf CPC gewechselt, und man hatte eine "Wechselbasis".

Das Angebot mit dem Schleifpapier nehme ich gerne an, ich habe den "Feinschliff" (früher) immer mit Löschpapier gemacht, das gab es früher zu jedem Schreibheft gratis dazu. Ich habe Ende der 60er noch mit einem Füllfederhalter (Patronen-Version) Schreiben gelernt, kann mich noch an die ersten "Tinten-Killer" erinnern. Das war eher so etwas wie ein Labello- oder Lippenstift, die mußten noch mit der Zunge (bähh!!!) oder einem feuchten Finger "aktiviert" werden. Das Löschpapier war dazu da, um Tintenkleckse aufzusaugen und war wesentlich rauher als das Schreibpapier. Kugelschreiber gab es kaum bzw. durften nicht benutzt werden, entweder Bleistift oder "Füller". Für die Schönschreibhefte nur der Füller. Ja, da gab es noch Noten für die Handschrift :) Die vom Lehrer lief dann aber meistens unter Hieroglyphen^^

Zahnbürsten benutze ich normalerweise ausgemusterte, dazu Q-Tips und Zahnstocher. Nach meiner Marinezeit ist leider die Quelle zur Kontakt-Chemie ausgetrocknet, beim Bund hatte ich in der Elektronik-Instandsetzung Zugriff auf alle Mögliche, Standardspruch war: Zu Hause bei einem Mariner nie "Marine raus" rufen - sonst bricht die Hütte zusammen.

Gruß,

Andreas

Die Stift-Version kam erst später auf.

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Hallo Andreas,

seeehr erfreulich und ein Genuß deine Zeilen zu lesen. Besonders der Marinespruch gefällt mir, kannte ich bisher nicht. Falls ich die Ehre habe, dich zuhause zu besuchen, achte ich auf meine Worte. Und neidisch bin ich auch, dein erster 600XL ist immer noch in deinem Besitz. Leider habe ich nichts an Hardware aus meiner Kindheit oder Jugendzeit behalten (können). Aber dafür viele Hefte von Playtime und PC-Games aus den 90ern gerettet. Der CPC ist auch ein besonderer Computer. Wir hatten einen geschenkt bekommen während meiner Zeit als kleiner Bub im Asylantenheim Brockenberg, ca. 1988-1989 war das. Wir spielten auf einen Grünmonitor Werwolf of London auf der Datasette "rauf und runter". Das war spannender als der "olle" 2600. Was ich sonst noch an anderen Systemen bespielt habe und wie ich zum Atari kam, holen wir gerne bei der nächsten persönlichen Runde nach.

Am kommenden Do. bin ich zum Abteilungsbrunch der Qualitätsstelle im Werk eingeladen. Da nehme ich dein Schleifpapier mit. Du kannst mir bei Gelegenheit deine Adresse senden. Jetzt kurz vor Weihnachten kann es etwas länger dauern mit dem Versand.

Ich hoffe du bist nicht enttäuscht, wenn ich dir mitteile, dass meine fast fertige Sally2 an Jürgen v. Radecke geht. Im Austausch dafür bekomme ich "Naturalien" für meinen IBM XT, die anders herum Jürgen nicht braucht.

Bin realist und weiss dass das schöne Stück Technik bei mir nur verstauben würde. Zu meiner Schande habe ich es noch nicht mal geschafft, den Neuzugang vom letzten Sommer, eine liebevoll erweiterte 600XL und das SysCheck 2.2 Modul, ausgiebig zu testen. Auf der nächsten AReWe können wir das gerne zusammen nachholen ;-)

Am 26.10. habe ich unter Anleitung von Robert und neben dir mich beim Baukurs sehr wohl gefühlt. Ich konnte meine bescheidenen Lötkenntnisse verbessern. Es hat sich vielfach ausgezahlt, sogar wie man mit der Saugpumpe sauber entlötet, und traue mir dadurch mehr zu. Schönen Dank an dieser Stelle.

Beste Grüße aus Solingen,

Khaled

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Hi Khaled,

erst mal nachträglich ein Frohes Neues Jahr, hat jetzt ein bischen länger gedauert.

Wenn Du deine Sally abgibst und der Kollege sich drauf freut, ist es doch schön. Meine steht im Moment auch nur herum, ich habe mir einen Bausatz für ein "Hardware-Terminal" (uTerm2-s https://hackaday.io/project/181583-uterm2-s-a-multi-emulation-color-rs232-terminal/details) besorgt und fast fertig aufgebaut, muß noch die Lötseite der Platine säubern und dann den Microcontroler flashen. CP/M macht mit einem 40-Zeichen-Display keinen Spaß, bin es gewohnt, mit einem 80- oder 132-Zeichen breiten Terminal(fenster) zu arbeiten. Wir sind ja nicht bei Fall Out, obwohl, so ein Terminal wäre schon cool. Die ollen IBM 3192 und später Infowindow 3472 sahen eher gewöhnlich aus. Und jedesmal den PC für die Terminalemulation anschmeißen ist auch irgendwie sinnfrei. Irgendwann kommt ja bestimmt auch mal das XEP III, vielleicht zur nächsten ABBUC-HV. Zusätzlich habe ich mir einen Bausatz für einen 68k-SBC geholt, dann kann ich endlich mal CP/M 86k ausprobieren (die 68008-Karte aus der MC für den Apple II Euoplus hatte leider keine Software dabei). Versuche mal, eine echte PC-Tastatur (am besten von IBM) zu kriegen, die IBM-Originale wurden nach Gewicht bezahlt :) Ich hab' zwar noch ein oder zwei IBM Model-M-Keybaords, aber die waren schon von den PS/2-Systemen. Die klackerten so laut, in einer Telko mußte ich immer das Mikrofon muten, die Kollegen haben sich beschwert über das laute Geklapper.

Ende '88 hatte ich einen IBM-Kompatiblen AT286, der hatte zar eine CGA-/Hercules-/MDA-Karte, aber daran hing ein Berstein-Monitor. Im CGA-Modus gab es dann unterschiedliche Helligskeitsabstufungen. Gespielt habe ich bis zum Abwinken "The Bard's Tale", als der Monitor ausgemustert wurde gegen einen VGA-Monitor konnte man immer noch die Bildschimmaske von TBT sehen, auch im abgeschalteten Zustand. Bildschirmschoner gab es da so wie heute noch nicht, nur den Ein-/Ausschalter. Eine 8bit-Soundblaster müßte auch noch irgendwo in meinem Platinengrab herumgeistern, aber ob die nach 35 Jahren nicht sofort Licht- und Raucheffekte produziert ist vermutlich Glaubenssache, getreu dem Ebay-Motto: "hat beim Ausbau noch funktioniert" (und dann hat die Katze draufgepinkelt ;) Die Olle 8bit-Grafikkarte liegt vermutlich direkt daneben, weggeworfen habe ich die damals nicht.

Gruß,

Andreas

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Hi Khaled,

erst mal nachträglich ein Frohes Neues Jahr, hat jetzt ein bischen länger gedauert. Und dann habe ich es geschafft, ddiese mail an mich selbst zu schicken, frag mich nicht, wie.

Wenn Du deine Sally abgibst und der Kollege sich drauf freut, ist es doch schön. Meine steht im Moment auch nur herum, ich habe mir einen Bausatz für ein "Hardware-Terminal" (uTerm2-s https://hackaday.io/project/181583-uter ... al/details) besorgt und fast fertig aufgebaut, muß noch die Lötseite der Platine säubern und dann den Microcontroler flashen. CP/M macht mit einem 40-Zeichen-Display keinen Spaß, bin es gewohnt, mit einem 80- oder 132-Zeichen breiten Terminal(fenster) zu arbeiten. Wir sind ja nicht bei Fall Out, obwohl, so ein Terminal wäre schon cool. Die ollen IBM 3192 und später Infowindow 3472 sahen eher gewöhnlich aus. Und jedesmal den PC für die Terminalemulation anschmeißen ist auch irgendwie sinnfrei. Irgendwann kommt ja bestimmt auch mal das XEP III, vielleicht zur nächsten ABBUC-HV. Zusätzlich habe ich mir einen Bausatz für einen 68k-SBC geholt, dann kann ich endlich mal CP/M 86k ausprobieren (die 68008-Karte aus der MC für den Apple II Euoplus hatte leider keine Software dabei). Versuche mal, eine echte PC-Tastatur (am besten von IBM) zu kriegen, die IBM-Originale wurden nach Gewicht bezahlt :) Ich hab' zwar noch ein oder zwei IBM Model-M-Keybaords, aber die waren schon von den PS/2-Systemen. Die klackerten so laut, in einer Telko mußte ich immer das Mikrofon muten, die Kollegen haben sich beschwert über das laute Geklapper.

Ende '88 hatte ich einen IBM-Kompatiblen AT286, der hatte zar eine CGA-/Hercules-/MDA-Karte, aber daran hing ein Berstein-Monitor. Im CGA-Modus gab es dann unterschiedliche Helligskeitsabstufungen. Gespielt habe ich bis zum Abwinken "The Bard's Tale", als der Monitor ausgemustert wurde gegen einen VGA-Monitor konnte man immer noch die Bildschimmaske von TBT sehen, auch im abgeschalteten Zustand. Bildschirmschoner gab es da so wie heute noch nicht, nur den Ein-/Ausschalter. Eine 8bit-Soundblaster müßte auch noch irgendwo in meinem Platinengrab herumgeistern, aber ob die nach 35 Jahren nicht sofort Licht- und Raucheffekte produziert ist vermutlich Glaubenssache, getreu dem Ebay-Motto: "hat beim Ausbau noch funktioniert" (und dann hat die Katze draufgepinkelt ;) Die Olle 8bit-Grafikkarte liegt vermutlich direkt daneben, weggeworfen habe ich die damals nicht.

Gruß,

Andreas

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Hallo Andreas,

es ist nicht nett von dir, mir im "vorbeigehen" von schönen ISA Platinen und den sonstigen Hardwareschätzen aus deinem Bestand zu erzählen, da kriege ich Sabber am Maul wie eine Hyäne nach einer Keule.... ;-)

Schön von dir zu hören :-) Und deine Geschichten lesen ich auch sehr gerne. Den Term2 finde ich interessant, falls du es am 18.04. nach Düsseldorf schaffen kannst, würde ich da gerne mal drauf schauen. Dann bringe ich dir auch dein Schleifpapier mit.

Bleib gesund, beste Grüße, und bis demnächst,

Khaled

Antworten

Hi Khaled,

was ist am 18. April denn in Deppendorf? Ich hab' das jetzt erst mit der DoReCo am 14.03. verwechselt, da komme ich allerdings nicht hin weil an diesem Tag hier in Do Gartenabfälle gratis entsorgt werden können. Hinterm Grundstück liegen noch jede Menge Thuja-Bäumchen vom letzten Jahr, und es kommt noch was dazu.

Gruß,

Andreas

Antworten